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Leseprobe 2
Alois Krist
Aufs Ganze gehen – auch durch Konflikte hindurch
Umgang mit Konflikten in der Kirche
Im Kontext der Auseinandersetzungen mit dem Doketismus schärft Ignatius von Antiochien den Ortsbischof und die von ihm geleitete Eucharistiefeier als Bollwerk gegen jegliche Spaltung ein. Die Kirche ist deshalb und insofern „kath’holon“, als sie die Repräsentation und Mitteilung der in der Eucharistie gefeierten Fülle und Vollkommenheit Jesu Christi ist. Katholisch heißt demgemäß: Die allumfassende, alle Fülle besitzende Kirche. Inwiefern trägt und prägt ein solches Verständnis von Katholizität auch den gegenwärtigen Umgang mit Konflikten in der Kirche?

Konstruktives Streiten: Petrus und Paulus auf dem Apostelkonzil

Das am 25. Januar liturgisch begangene Fest „Bekehrung des Apostels Paulus“ steht in einem Bedingungs- und Ergänzungsverhältnis zum „Hochfest der Apostel Petrus und Paulus“ vom 29. Juni. In seiner Begegnung mit dem auferstandenen Herrn erfährt Paulus, wie das Licht des wirkmächtigen Gnadenhandelns Gottes sich in seine unheilen Tiefenschichten des Hasses und Fanatismus hinein inkarniert und dort verwandlungsmächtig als Wirkung dieser Gnade ankommt. Diese bedingungslose Feindesliebe Gottes und unbedingte Annahme des Unannehmbaren erlebt Paulus als neue Schöpfung seiner gesamten Existenz. Die Erschließungssituation von Damaskus (vgl. Apg 9,1–22) lässt Paulus die allumfassende Gnadenfülle Gottes erfahren. Das schöpferische Zutrauen eines Gottes, der Holismus, welcher mit einem Fanatisierten noch lange nicht fertig ist, verwandelt Paulus derart, dass er über seinen begrenzten Horizont hinauszuwachsen vermag. In seiner konfliktuösen Begegnung mit Petrus bringt Paulus diese innere Horizonterweiterung mit und zeichnet essentiell dafür verantwortlich, dass das Evangelium Jesu Christi in den Holismus eines universalen Horizonts gestellt wird. Weil für Paulus alles am Christus-Glauben als dem bedingungslosen Geschenk Gottes hängt, sind nach seinem Dafürhalten auch die hinzukommenden Heiden bedingungslos anzunehmen. Die an der eigenen Existenz erfahrene, bedingungslose Christusbindung findet ihre Entsprechung und ihren Ausdruck in der Horizontalität einer praktischen Ekklesiologie, so dass die bedingungslose Bindung zwischen Sünder und Mit-Sünder (vgl. Röm 1: alle Menschen haben gesündigt) dieselbe Tiefendimension aufweist wie die vertikale Christusbeziehung. Deshalb betont Paulus in Röm 12,5: „Wir, die vielen, [sind] ein Leib in Christus“. Die allumfassende Fülle der bedingungslosen Gnade Gottes schenkt eine unermessliche, zwischenmenschliche Tiefenbindung, so dass der binnenkirchliche Konflikt, ob die aus der heidnischen Welt zur Heilsgemeinde Jesu hinzutretenden Konvertiten zuerst beschnitten werden müssen, als solcher gesehen, bejaht und durch eine offene Auseinandersetzung gelöst werden kann. Auf dem Apostelkonzil geben sich die Kontrahenten den Handschlag der Gemeinschaft (vgl. Gal 2,9), das heißt, sie vergewissern sich dieser bedingungslosen Tiefenbindung und sichern sich die volle Gemeinschaft gegenseitiger Anerkennung und Hilfe inmitten des Martyria-Dissenses zu: Weder wird von den Heiden verlangt, die Vorleistung der Übernahme von Gesetzesbestimmungen zu erbringen, noch müssen die Judenchristen durch das Abschütteln des Gesetztes eine Vorleistung bringen. Der spezifische Charakter der beiden aufgeteilten ethnographischen Verkündigungsräume bleibt bestehen. Die unbedingte Gnade Christi nimmt beide bedingungslos an und ermöglicht zugleich die Differenz; durch das Band der Gemeinschaft und der Verbindung im Dissens ist die Gefahr der Aufspaltung gebannt. Weil sie seine Wahrheit anerkannten, konnten die Jerusalemer den Partner auch seinen eigenen Weg gehen lassen.

Somit ist es für Paulus empörend, dass Petrus kurze Zeit später die Mahlgemeinschaft mit den Heidenchristen verweigert. In Gal 2,11 berichtet Paulus: „Als Kephas aber nach Antiochia gekommen war, bin ich ihm offen entgegengetreten, weil er sich ins Unrecht gesetzt hatte“. Sein Vorwurf an Petrus: „Wie kannst du (…) die Heiden zwingen, wie Juden zu leben?“ (Gal 2,14). Die Verbindung ist so stark, dass die Auseinandersetzung des Konfliktes gewagt werden kann und beide in einer spannungsvollen Einheit in Differenz zusammen gehalten werden. Alfred Suhl spricht von einem Vorbild, das bis heute Gültigkeit hat. Wenn die Statuen von Petrus und Paulus vor der römischen Basilika San Paolo fuori le Mura einander gegenüber und doch zusammen stehen, erfährt der Inhalt des Hochfestes der Apostel Petrus und Paulus vom 29. Juni eine bleibende Gestalt, welche zu je neuem Handeln herausfordert: Die Kirche feiert „hoch und heilig“, dass unter Anwendung des oben aufgewiesenen gnadentheologischen Niveaus in analogen Situationen jeder Konflikt förderlich bearbeitet werden kann und folglich jede Kirchenspaltung und feindselige Entzweiung einen Skandal darstellt.

Konflikte werden in der Kirche nicht zuletzt deshalb oft wenig hilfreich angegangen, weil die Erkenntnisse und Einsichten der psychologischen Anthropologie nicht rezipiert werden. Um einer förderlichen Konfliktkultur willen gilt es, die psychologischen Einsichten zu würdigen und mit dem gnadentheologischen Potential der alle Fülle besitzenden Kirche kritisch ins Gespräch zu bringen.

Gnadentheologie und Psychologie als Dialogpartner

Die Missbrauchsdebatte brachte ans Licht, dass ein implizit vorhandenes Verständnis von Heiligkeit der Kirche im Sinne einer makellosen Institution die Bereit schaft und Fähigkeit, sich mit der eigenen Gefährlichkeit auseinander zu setzen und die korrespondierenden Konflikte einzugehen, minimiert. Die systemische Therapie betont, dass die systemimmanent wirksamen, handlungsanleitenden Grundannahmen die Beteiligten in starre Entweder-Oder-Schemata zu zwängen vermögen. Was in der Basisannahme nicht vorkommt, muss abgespalten werden. Umgekehrt generieren neue, befreiende Grundannahmen ein neues Verhalten. Ein Umgang mit Konflikten „kath’holon“ bringt den aufs Ganze gehenden Gott zur Geltung, der, wie bei Paulus, vor der binnenkirchlichen Gefährlichkeit nicht Halt macht, sondern sie verwandelnd annimmt. Laut der dogmatischen Konstitution über die Kirche „Lumen Gentium“ (Nr. 8) kennt die Kirche ihre eigene Gefährlichkeit und Anfälligkeit für Destruktivität, ist sie doch „zugleich heilig und stets der Reinigung bedürftig“, als Kirche gerecht und sündig. Heilige Kirche hieße sodann nicht, öffentlich makellos und gut da zu stehen, sondern das Unheilige unbefangen wahrzunehmen – im Vertrauen auf die über alle Sünde hinausgehende Fülle Christi. Diese Horizonterweiterung aufgrund der allumfassenden Gnaden-Fülle der Kirche stellt eine schöpferisch neue handlungsanleitende Basisannahme dar: Indem der Sünder laut Paulus im Rechtstitel der Rechtfertigung seine Daseinsberechtigung neu zugesprochen bekommt, kann er mit der eigenen Gefährlichkeit anders umgehen, ohne die Selbstachtung verlieren zu müssen. Im Licht der Gnade kann die Destruktivität im Binnenbereich bewusst wahr- und angenommen werden. Durch die Art des transparenten Umgangs mit dem Zerstörerischen in einem offenen Konflikt strahlt die Kirche auf die gesellschaftliche Öffentlichkeit Authentizität und Glaubwürdigkeit aus und wird als wirksames Sakrament des Heils wahrgenommen. Ihr kritisches Potential bezüglich der Öffentlichkeit besteht zudem in ihrem Versöhnungs-Reichtum, zumal eigenes Unvermögen eingestanden werden kann, wenn ein Raum der Versöhnung vorgängig bedingungslose Akzeptanz zusichert.

Plädoyer für Ambivalenztoleranz und Aggressionskommunikation

Für den kirchlichen Umgang mit Konflikten ist es entlastend, darum zu wissen, dass auch im Einflussbereich des Liebesgebots kein ambivalenzfreier Raum entsteht. Nach Sigmund Freuds Dafürhalten bildet Ambivalenz ein Grundmuster der Seele, welches sich vornehmlich in nahen Beziehungen einstellt. Bezüglich ein und derselben Person können zwei einander widersprechende Impulse und Gefühle nebeneinander und gleichzeitig bestehen: Hass und Liebe, Abneigung und Zuneigung. Im Gegensatz zur regressiven Infantilität, welcher die Tendenz eignet, Ambivalenzen unbedingt auflösen zu müssen, gehört nach psychoanalytischem Verständnis zum reifen Erwachsenen die Fähigkeit zur Ambivalenztoleranz, d. h. das Vermögen, widersprüchliche Gefühle gleichzeitig aushalten zu können und darum zu wissen, dass die Beziehung bestehen bleibt. Die göttlich ermöglichte Ambivalenztoleranz schenkt eine unbedingte Bindung, welche es ermöglicht, die Ambivalenz und die aversiven Gefühle gegenüber nächsten Bezugspersonen anzunehmen und auszuhalten.

Für die Generierung einer förderlichen Konfliktkultur ist es unerlässlich, sich selbst als Konfliktbeteiligten zu sehen und selber an der Konfliktlösung mitzuwirken. Die Schattentheorie der Analytischen Psychologie von Verena Kast geht davon aus, dass unangenehme Empfindungen bei sich selbst in den sog. Schatten abgeschoben werden, welcher auf Mitmenschen projiziert wird. Man bekämpft dann bei anderen, was eigentlich zur eigenen Persönlichkeit gehört. Bezüglich Konfliktbearbeitung rät Kast, den verpönten Schatten eigener Destruktivität bei sich selbst anzunehmen und in die eigene Verantwortung zu nehmen. Weil der Projizierende als solcher im Licht der Rechtfertigungsgnade bedingungslos angenommen ist, vermag er den inneren Konflikt mit den korrespondierenden Spannungen am Ort des Entstehens zu bearbeiten, den „Balken im eigenen Auge“ (vgl. Mt 7,3) zu sehen, bei sich bewusst in die Verantwortung zu nehmen und auf die Spaltung in Schwarz-Weiß-Schemata zu verzichten.

In Gal 2,11 kann die Fülle Christi allein durch die offene Auseinandersetzung zwischen Paulus und Petrus hindurch allumfassend ankommen. Die Auseinandersetzung des Konfliktes kann nur gewagt werden, wenn die Verbindung stark ist. Umgekehrt wird die vorgängige Tiefenbindung nur durch den eingegangenen Konflikt hindurch geschichtlich erfahrbar. Menschen in der Kirche tun sich auch deshalb schwer mit Konflikten, weil sie sich mit der dabei zum Ausdruck kommenden Aggression schwer tun. Aggression gehört laut Psychologie unausweichlich zur Grundausstattung des Menschen. Die Psychologie weist auf, dass Aggression ambivalent ist: Es gibt die zu minimierende Destruktivität und die konstruktive Aggression im wörtlichen Sinne des „aggredi“: Auf einen Konfliktpartner zugehen, um mit ihm in der Erfahrung der Reibung in Kontakt zu treten, so dass etwas vorwärts geht und Entwicklung möglich ist. Der Kommunikationspsychologie Friedemann Schulz von Thuns ist es darum zu tun, durch eine konstruktive Aggressionskommunikation hindurch diese Entwicklung zu ermöglichen. Schulz von Thun benennt in seinem Wertequadrat vier Spannungspole: Auf der oberen Linie findet sich die Spannung zwischen „Liebe“ und „Kampf“, auf der unteren deren jeweilige, sie entwertende Übertreibung: „Friedhöflichkeit“ und „Feindseligkeit“. Eine gute Dynamik entsteht, wenn der Wert „Liebe“ in ausgehaltener Spannung zum positiven Gegen-Wert „Kampf“ steht und es zur Oszillation zwischen beiden kommt. Das vielfach binnenkirchlich anzutreffende, von einem hochaffirmativen Communio-Ideal gespeiste Harmonieideal führt zu in hohem Maße Energie verschleudernden Konfliktvermeidungsstrategien und mit der Abspaltung der Aggression zur Spaltung der Communio in „Friedhöflichkeit“ (also einer dem „Friedhof“ gemäßen Höflichkeit) und „Feindseligkeit“. Die Friedhöflichkeit verbannt die Aggression von der bewussten, kommunikativen Ebene und kehrt sie „unter den Teppich“, wo sie auf eine uneindeutige, subtile Art ihr destruktives Wirkvermögen entfaltet und mitunter durch perfide Sticheleien das Gegenüber entwertet. Die konfliktfrei imponierende Friedfertigkeit ist kalt und führt zu gegenseitiger Entfremdung. Man lässt es auslaufen und artikuliert den Bruch mit dem Andern, der keiner Auseinandersetzung für würdig erachtet wird. Das Gesprächsvakuum bietet Raum für Verdächtigungen und Mutmaßungen. Wie viel Lebensenergie wird im kirchlichen Miteinander bei diesen gegenseitigen Verdächtigungen verschleudert, statt sie in Konfliktlösungen zu investieren? Die katholische Fülle wird dadurch nicht ansichtig! Die Bedingungslosigkeit der allumfassenden Tiefenbindung ermöglichte indessen eine Vertiefung des Gesprächs. Um der Authentizität willen darf auch die Aggression und mit ihr das Trennende klar ausgesprochen werden, so dass durch den authentischen Konflikt hindurch die gnädig vorgegebene Tiefenbindung auch zwischenmenschlich als Vertiefung und emotionale Bereicherung der Bindung erfahren wird.

Ausbildung einer Konfliktspiritualität

Die Kontrahenten auf dem Apostelkonzil erfahren sich an Gnaden so reich, dass sie eine spannungsvolle Einheit in Differenz zu leben vermögen. Ohne diese starke spirituelle Mitte spalten sich die einzelnen Spannungspole auf. Wachsen im gegenwärtigen kirchlichen Kontext Spaltung generierend die Ränder, weil der Gnadenreichtum nicht zugänglich ist, so dass die Verklärung alter, zur Befriedigung neureligiöser Bedürfnisse mit Symbolismen eingesetzter Formen, nur die tiefere Not im wahrsten Sinne des Wortes zu überspielen droht? Der pauschale Vorwurf liturgischer Beliebigkeit übersieht das größere Problem des Fehlens der spirituellen Ressourcen, welche die Formen erst mit Leben füllen. Die jeweilige Erschließung dieser Ressource bringt einen Grundkonsens hervor, welcher in Wort und Praxis eine je geschichtliche Ausdrucksform findet. „Wo kein Grundkonsens in der Kirche gegeben ist, da schwinden die Möglichkeiten der Menschen, sich mit dem Evangelium zu identifizieren“. Peter Hünermann sieht diesen kirchlichen Grundkonsens gegenwärtig in Besorgnis erregendem Maße schwinden. Ohne dieses Wir-Gefühl in einem Kraftfeld aus der Mitte heraus kommt es zu Entfremdung und Spaltung mit der Tendenz, an einen Pol zu fliehen und das große Ganze, die Catholica, aus dem Blick zu verlieren. Diese Spaltungstendenzen mit den korrespondierenden unguten, weil unverbundenen Spannungen, ziehen sich bis in die Gemeinden hinein durch. Für Romano Guardini gibt es kein Leben ohne dieses Kraftfeld, welches in die Differenzierung entlässt. Leben besteht seines Erachtens aus dialektischen Spannungen und Auseinandersetzungen: Das Leben trägt die Gegensätze, die Gegensätze verwirklichen sich am Leben und sind die Weise, wie das Leben lebendig ist. Für einen förderlichen Umgang mit Konflikten ist deshalb die Anrufung des Heiligen Pneumas und die Ausbildung einer Konfliktspiritualität konstitutiv, auf dass der Geist Jesu Christi dieses Leben generierende Wechselspiel ermögliche: durch permanente Auseinandersetzungen in die Differenzierung und von dort aus wieder in die Einheit. Eine aufs Ganze gehende, katholische Kirche sieht die Konfliktlösung nicht in der Auflösung der Gegensätze und Spannungen, sondern erachtet die vom Geist zusammengehaltenen, produktiven Spannungsverhältnisse als Ausdruck geistvollen Lebens.

Der dieses vitale Wechselspiel tragende Geist ist derselbe, welcher Jesus am Kreuz bewog, sich mit den ganz Anderen (seinen Feinden) zu identifizieren. Wenn folglich die im Konflikt zugelassene Differenzierung dazu führt, den Anderen als Anderen anzuerkennen, erweist er sich als Einfallstor des ganz anderen Gottes. Der dem gängigen theologischen Denken konträr gegenüberstehende Andere kann im Konflikt mit seiner fremden Botschaft zum Einfallstor für den ganz anderen Gott werden, der eigene Hermeneutiken irritiert und vielleicht gerade deshalb mehr geistvolles Leben ermöglicht. Karl Rahner macht geltend, dass durch die je neu gemachte individuelle Erfahrung in einer geschichtlichen Situation auch Neues ins theologische Denken einfließt und Neues an Gott aufgeht. Durch gekonntes Streiten inmitten der vom Geist zusammen gehaltenen Spannungspole wird auch etwas Neues von dem Gott ansichtig, dessen Geist in der Kirche laut der dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung „Dei Verbum“ (Nr. 8) hinsichtlich der apostolischen Überlieferung einen Fortschritt ermöglicht. Durch gutes Streiten hindurch zeigt sich je neu etwas von Gottes Fülle; in einem gut ausgetragenen Konflikt kann sich Gott neu offenbaren, indem sich die Tiefendimension der bereits ergangenen Offenbarung erschließt – ein gut katholischer Gedanke.

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