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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2022 zum Thema
»
Sterben – Prozesse gestalten«
mit folgenden Beiträgen:

Stichwort
Franziskus Knoll
„Würdevolles“ Sterben
Uns allen ist klar: Irgendwann einmal sind wir tot. Aber de facto befassen wir uns in guten Tagen wohl recht selten mit den Herausforderungen des eigenen Sterbens und insbesondere damit, was für den Einzelnen dann ein würdevolles Sterben ausmachen würde. Schon bei dem Zusatz würdevoll gehen die Meinungen (weit) auseinander. Am ehesten einigt man sich vielleicht noch darauf, dass man in einem vertrauten Umfeld sterben und von Menschen begleitet werden möchte, deren Beistand von einer personenzentrierten Haltung geprägt ist. Während aber für die einen die Art und Weise der Ausgestaltung der letzten Lebensphase und die Bestimmung des Todeszeitpunktes höchst individuell sein sollte, postulieren andere eine möglichst strikte Orientierung an Prinzipien wie sie beispielsweise von Religionsgemeinschaften vorgegeben werden.

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Leseprobe 1
Klaus Mertes
Wofür lohnt es sich zu sterben?
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragSeit Russland die Ukraine am 24. Februar 2022 überfallen hat, klingt die Frage danach, für welches Ziel es sich eigentlich zu sterben lohne, reichlich akademisch und zugleich doch beklemmend aktuell. Konkret wird die Frage in der Ukraine gegenwärtig zehntausendfach beantwortet, nicht nur von den Soldatinnen und Soldaten, die gegen die Aggression kämpfen und dabei ihr Leben riskieren oder gar hingeben. Auch ihre Mütter, Väter, Kinder, Partnerinnen und Partner stehen hinter den Kämpfenden, und ebenfalls ein großer Teil der Öffentlichkeit hierzulande, die die Tapferkeit und den Mut der Ukraine bewundern und den Zweck ihres Einsatzes damit auch bejahen.


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Leseprobe 2
Ingrid Grave
Um elf Uhr wird gestorben
Die katholische Kirche lehnt Sterbehilfe ab. Ich weiß es. Trotzdem habe ich einem Menschen auf mehrfaches Bitten hin mein Dabeisein nicht verweigert. Alles begann mit einem Telefonanruf, in welchem es in keiner Weise ums Sterben ging. In der Redaktion einer bekannten Schweizer Tageszeitung plante man für den Sommer eine Reihe von Gesprächen, jeweils zwischen zwei ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten. Für mich als Ordensfrau war eine Prostituierte vorgesehen, die aber noch gefunden werden musste. Umfang des Gesprächs: Eine ganze Zeitungsseite inklusive Foto. Meine erste (unausgesprochene) Reaktion: Mache ich nicht! Ich habe es dann doch gemacht.


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Leseprobe 3
Simone Horstmann
Wer oder was stirbt beim „Artensterben“?
Zu einer oft unterschlagenen Differenz theologischer und ökologischer Aufmerksamkeitsökonomien
Ein Disclaimer vorweg: Als jemand, die (u. a.) mit Hühnern zusammenlebt, ist meine Expertise in Sachen Artensterben überschaubar. Gut vertraut bin ich hingegen mit dem Sterben individueller Tiere. Die sechs Hennen, die in meinem Garten leben (und jene, die dort begraben liegen), sind ‚Legehybriden‘: Dieser Begriff charakterisiert sie als Extremzüchtungen, deren geschundene Körper für die ‚Eierproduktion‘ der Tierindustrie, der sie entkommen sind, maximal ausbeutbar gemacht werden. Die Möglichkeit ihres Weiterlebens über das eine, ihnen zugestandene Jahr in der Tierindustrie hinaus ist von selbiger nicht vorgesehen – dass ihr (Über-) Leben deswegen ständig auf Messers Schneide steht, erlebe ich nahezu täglich und deswegen ist mir auch ihr Sterben nur allzu vertraut. Allein in Deutschland werden jährlich Milliarden dieser Legehybriden künstlich aufgezogen, für wenige Monate tierindustriell genutzt und dann in den meist polnischen oder niederländischen Megaschlachtanlagen maschinell getötet und zu ‚Biomasse‘ etwa für Dünger verarbeitet, bevor dieser Teufelskreis in den industriellen Kükenbrütereien erneut beginnt.


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