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Stichwort
Ricardo de Luis Carballada
Weihnachten, Inkarnation, Epiphanie
Übersetzung aus dem Spanischen: Horst Wieshuber

Weihnachten bedeutet wörtlich gesegnete Nacht und heilige Nacht. Die beiden Bedeutungen stehen in Beziehung zueinander. Die Heiligkeit, die in diese Nacht der Geburt Jesu eindringt, hat ihren Ursprung in der Weihe, die Gott dieser Nacht verleiht.

Weihnachten

Allgemein ist die Nacht ein Bild der Dunkelheit und der Verwirrung, der Desorientierung und der Angst. Man kann von der Nacht der Geschichte sprechen, um die Grausamkeit zu beschreiben, die dem menschlichen Leben entspringt. Die Mystiker wie Johannes vom Kreuz sprachen von der dunklen Nacht der Seele, um die Momente zum Ausdruck zu bringen, in denen Gott weit entfernt oder abwesend bleibt.

Die Nacht kann jedoch auch die Gelegenheit der Begegnung und der stillen Konversation sein. Sie kann ein Augenblick des Feierns sein, in der sich Freude und Freiheit entfesseln. Die nächtlichen Stunden sind häufig Stunden der Kreativität für Künstler und Stunden der Reflexion für Denker.

Weihen heißt im Lateinischen „consecrare“, was soviel bedeutet wie „etwas heilig machen“. Es kann auch segnen bedeuten (im Lateinischen benedicere), was wörtlich „Gutes sagen“ meint. Gott, der gut ist, spricht Gutes zu und bewirkt, dass seine Güte auf die Geschichte und das menschliche Leben herabkommt.

Heiligkeit ist eines der Hauptattribute des biblischen Gottesbildes. Und es ist eines der Hauptthemen in den Schriften des Propheten Jesaja. Von diesem Propheten rührt der Anruf her, den wir in der Liturgie begehen, wenn wir Gott dreimal heilig nennen (Jes 6,3). Oftmals asoziieren wir die Heiligkeit Gottes mit der Perfektion seines Seins. Aber in den biblischen Verknüpfungen findet man die Perfektion Gottes vor allem in Verbindung mit seiner Barmherzigkeit und auch in Verbindung mit seiner Integrität im Leben, die sich in der Treue zum Volk Israel ausdrückt. Gott ist heilig, weil er barmherzig und treu ist. [...]


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