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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2019 zum Thema
»Mia san mia. Identität durch Abgrenzung«
mit folgenden Beiträgen:

Stichwort
Thomas Eggensperger
Identität
„Wir und die Anderen“, so beginnt die Suche nach Identität bzw. Identitäten. Das Thema der „Identität“ wird u. a. in den politischen Wissenschaften intensiv erörtert. Identitätsfragen gelten dort als „soft“, d. h. als „weiche“ Fragen, weil sie eher vor- oder wenigstens subpolitischer Natur seien. Und dennoch ist deutlich, dass politisch-institutionelle Selbstverständnisse durchaus eine Rolle spielen, wenn es um sozialintegrative Aufgaben des gesellschaftlichen Zusammenlebens geht. Identität ist zunächst die Erfahrung von Einzelnen oder von Gleichgesinnten und drückt deren Selbstverständnis aus. Dabei ist sie keine statische Größe, sondern vielmehr situativ erfassbar. Man spricht von „doing identity“ und deutet damit das Prozesshafte an der Identitätsbildung an. Es ist also etwas in Bewegung.

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Leseprobe 1
Kristin Weingart
„Jakob hatte zwölf Söhne“ (Gen 35,22)
Die Konstruktion kollektiver Identität im alten Israel
Von „Israel“ ist im Alten Testament viel die Rede. Angesichts der zentralen Rolle, die das Volk Israel, sein Verhältnis zu und seine Geschichte mit seinem Gott im ersten Teil des Kanons einnehmen, kann dies kaum überraschen. So weiß das Alte Testament ausführlich von Jakob/Israel, dem eponymen Erzvater zu berichten, es erklärt, was der Name „Israel“ bedeutet und thematisiert die besondere Rolle Israels im Kreis der Völker. Dafür aber, was Israel ist, was einen Israeliten zum Israeliten macht, welche Kriterien über Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit zu Israel entscheiden, wie also die kollektive Identität Israels genau bestimmt ist, dafür findet sich nirgendwo eine explizite Definition.


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Leseprobe 2
Manuela Kalsky
Flexible Gläubige und ihre rhizomatischen Identitäten
In den säkularisierten Ländern Europas gibt es viele „spirituelle Pilger“, wie der kanadische Philosoph Charles Taylor in seinem Magnum Opus Ein säkulares Zeitalter zu Recht bemerkt und beschreibt. Sie haben den traditionellen christlichen Institutionen den Rücken gekehrt und sich auf die Suche nach einer Spiritualität ohne hierarchische Gemeinschaftsformen und religiös-dogmatische Wahrheitsansprüche gemacht. Religion ist im Zuge der Modernisierung nicht verschwunden, wie die Vertreter der Säkularisierungstheorie prophezeiten, sondern sie erscheint in neuen Ausdrucksformen. So schöpft eine nicht geringe Anzahl dieser spirituellen Pilger aus unterschiedlichen religiösen Traditionen als Quelle spiritueller Inspiration und transreligiöser Lebensweisen. Auf diese ‚flexiblen Gläubigen‘ gehe ich am Beispiel der Niederlande nun im Folgenden näher ein.


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Leseprobe 3
Gudrun Hentges / Hans-Wolfgang Platzer
Europäische Identität und Identitätspolitik von rechts
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragMit dem Voranschreiten der europäischen Integration in den vergangenen Dekaden und den damit verbundenen ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Europäisierungsprozessen wurde die Frage nach einer europäischen Identität zu einem Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung, weil kollektive Identitätsbildungen durch die hinzutretende Bezugsgröße ‚Europa‘ weiter pluralisiert werden und „auch der transnationale öffentliche Raum […] mittlerweile gleichsam als eine Art Großlaboratorium für kollektive Bewusstseinsbildung [fungiert], deren Richtung und Ausprägungen derzeit noch nicht absehbar sind.“1 Viele Fragen nach den Voraussetzungen, Entstehungsbedingungen, Notwendigkeiten, Ausprägungen und Wirkungsrichtungen einer europäischen Identität bzw. einer Identität der Europäischen Union sind wissenschaftlich noch nicht hinreichend geklärt. Dennoch lassen sich auf der Basis vorliegender quantitativ-empirischer wie auch diskursanalytischer Untersuchungen einige für unseren Debattenbeitrag relevante Eckpunkte skizzieren.2


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