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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2018 zum Thema
»Parrhesia. Wahr(heit) sprechen«
mit folgenden Beiträgen:

Stichwort
Thomas Eggensperger
Parrhesia – Wahrheit sprechen
Zu Beginn steht die ewige Frage nach der Wahrheit. Paradigmatisch dafür ist die Wahrheitsfrage im Evangelium: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.“ (Joh 18, 37) Diese Worte Jesu vor Pilatus scheinen letzteren zu irritieren: „Was ist Wahrheit?“ (Joh, 18, 38), so fragte er Jesus zurück. Es ist leider reine Spekulation, herauszufinden, wie Pilatus diese Frage gestellt hat – vielleicht war sie interessiert bzw. neugierig formuliert, vielleicht aber auch sarkastisch bzw. hämisch. Es ist nicht überliefert, ob Pilatus einen nachdenklichen Charakter hatte oder nihilistisch durch’s Leben ging. Aber was bleibt, dass ist der biblische Rekurs auf sein Ringen nach der Wahrheit.

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Leseprobe 1
Agnes Lanfermann
Angst, die Wahrheit zu sagen
Lügen, ein vermeintlich einträgliches Geschäft im Alltag! Jede und jeder hat schon mal gelogen, eine kleine Notlüge hier, eine andere dort, um einer Peinlichkeit zu entgehen oder eine unangenehme Reaktion zu vermeiden. Auch wollen wir nicht verletzen, so sagen wir nicht immer, was wir wirklich denken, dass er oder sie sich in den Vordergrund drängt und dass es uns ärgert.


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Leseprobe 2
Jadranka Brnčić
Die Parrhesia im Neuen Testament
Die wortgetreue Übersetzung für Parrhesia (παρρησία /parrhēsia/: παν = alles + ρησις /ρημα = sagen) lautet „über alles sprechen“. Im Deutschen entspricht es der Freimütigkeit und im Englischen dem free speech, geläufig sind ferner die Übersetzungen „offenes Sprechen“ (eng. open speech, ital. discorso aperto) und ehrliches Sprechen (fr. franc-parler). Parrhēsiazomai heißt die Parrhesia anwenden, während parrhēsiastes (Parrhesiast) eine Parrhesia-sprechende Person bezeichnet, also eine Person, die wahrhaftig spricht.


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Leseprobe 3
Isabelle Senn
Was den Rahmen gibt – und sprengt
Das Evangelium und seine Parrhesia im Sprechen der Kirche
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDie Freimütigkeit, mit der im öffentlichen Sprechen der Kirche – namentlich in der Predigt – die Frohbotschaft Jesu Christi verkündigt und das Evangelium ausgelegt wird, sorgt in regelmäßigen Abständen für mediale Aufmerksamkeit. „Alle Jahre wieder“ schlagen die Wellen hoch, und es wird heftig und kontrovers diskutiert: Zu welchen Themen darf der Prediger, die Predigerin sich auf der Kanzel (nicht) äußern? Und wo werden die Grenzen dessen überschritten, was das Evangelium den Gläubigen im Kontext einer aufgeklärten Öffentlichkeit als froh machende und handlungsweisende Botschaft zu sagen hat? Gerade an hohen kirchlichen Festtagen werden hierzulande (noch) zahlreiche Menschen mit dem Evangelium und dessen Auslegung erreicht. Und so erstaunt es nicht, dass sich an verschiedenen(!) Weihnachtspredigten des vergangenen Jahres die letzten großen öffentlichen Kontroversen darüber entzündet haben, wie freimütig kirchlicherseits über Gott und (vor allem) über die Welt gesprochen werden darf. Konkret wurde zwischen Weihnachten und Silvester 2017 und noch bis ins Jahr 2018 hinein darüber gestritten, wie politisch eine Predigt sein darf und wo die Kirche ihre Kompetenz übersteigt, indem sie sich etwa gezielt in parteipolitische Diskussionen einmischt.1


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