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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2018 zum Thema
»Jesaja. Quer gelesen«
mit folgenden Beiträgen:

Stichwort
Ulrich Berges
Jesaja
Das Jesajabuch ist wie auch die übrigen biblischen Schriften kein Buch im herkömmlichen Sinn, sondern eine literarische Kathedrale, die von ca. 700 v. Chr. bis etwa 300 v. Chr. entstanden ist. Damit erübrigt sich die konservative, noch bis ins erste Drittel des vorigen Jahrhunderts von der Päpstlichen Bibelkommission vertretene Ansicht, die gesamte Schrift stamme vom Propheten Jesaja ben Amoz als alleinigem Autor. Doch auch die besonders durch den protestantischen Alttestamentler Bernhard Duhm in seinem epochalen Jesaja-Kommentar aus dem Jahre 1892 vorgeschlagene Lösung von drei Büchern aus drei Epochen (Protojesaja Jes 1–39 aus assyrischer Zeit; Deuterojesaja Jes 40–55 aus babylonischer Zeit; Tritojesaja Jes 56–66 aus persischer Zeit) kommt seit ca. 30 Jahren immer stärker unter Druck. Für eine solche scharfe Trennung zwischen den einzelnen Teilen sind die Querverbindungen zu stark und die innerjesajanischen Schriftverweise zu zahlreich.
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Leseprobe 1
Stephan Winter
Licht „im Land der Stockfinsternis“
Mit Jesaja zu einer Politik der Hoffnung finden
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragSie ist in geradezu Besorgnis erregender Weise zu einem weltweiten Trend geworden: die Parole „My country first!“, wie sie v. a. Donald Trump prominent gemacht hat. Diese Parole in der Version „America first!“ kann als eine Art Kurzformel für eine Außenpolitik gelten, die – wie Andreas Lau schon ganz zu Beginn der Präsidentschaft von Trump festgestellt hat1 – von vier Grundzügen gekennzeichnet ist: „Sie ist isolationistisch – keine Beteiligung an militärischen Aktionen ohne direkten Bezug zur nationalen Sicherheit […]. Sie ist protektionistisch – an höchster Stelle steht der Schutz vor unfairem Wettbewerb […]. Sie ist realistisch – in dem Sinn, dass ein starker amerikanischer Präsident mit anderen Führern ungeachtet ideologischer Differenzen und ohne Rücksicht auf Werte Deals machen sollte, die den eigenen Interessen nutzen.

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Leseprobe 2
Irmtraud Fischer
Zur Visualisierung des Weiblichen im Jesajabuch
Ungeachtet dessen, dass alle Schriftpropheten unter männlichen Eigennamen überliefert und in der Rezeptionsgeschichte charismatischen Männern zugeschrieben wurden, gibt es gerade in Jesaja Gründe zur Annahme, dass auch Frauen einige der in diesem Buch gesammelten Texte verfasst haben könnten. Obwohl dieses Prophetenbuch fast keine Frauen namentlich benennt, ist es in seiner metaphorischen Rede überaus reich an weiblichen Personifikationen und Bildern aus dem Bereich der weiblichen Biologie, die auf eine weibliche Innensicht verweisen. Dieser Beitrag beschäftigt sich nicht mit den ohnedies immer hypothetischen Fragen von Verfasserschaft, sondern mit der vielfältigen Visualisierung des Weiblichen in diesem durch Jahrhunderte gewachsenen prophetischen Buch.

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Leseprobe 3
Daniel Krochmalnik
Der Gottesknecht
Im Namen Jesajas bringt einer seiner Schüler (Limmudim, 8,16. 50,4) den Juden im babylonischen Exil die frohe Botschaft (Jes 40–54): „Tröstet, tröstet mein Volk!“ (Nachamu Nachamu, 40,1). Er ruft den Herrn des Exodus: „Erwache, erwache (Uri Uri, 51,9) und bekommt die Antwort: „Ich selber, ich selber bins, der euch tröstet“ (Anochi, Anochi Hu Menachemchem, 51,12); er rüttelt das deprimierte Volk auf: „Erwache, erwache!“ (Hitoreri, Hitoreri) „Auf, auf!“ (Uri Uri, 52,1.17), es gebe wieder Grund zur Freude: „Jauchzet, jubelt!“ (Pizchu Ranenu, 52,7), der neue Exodus stehe unmittelbar bevor: „Entweichet, entweichet!“ (Suru Suru, 52,11); er eröffnet glänzende Zukunftsaussichten „Jubele, Unfruchtbare, brich in Jubel aus und jauchze“ (Pizchi Rani WeZahali, 54,1). Und mitten in diesen aufpeitschenden Aufrufen: Nachamu Nachamu! Uri Uri! Anochi, Anochi! Hitoreri, Hitoreri! Pizchu Ranenu! Suru Suru! Pizchi Rani! – erklingt das in der Bibelwissenschaft sogenannte 4. Gottesknecht-Lied (52,13–53,12).

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