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Leseprobe 3 DOI: 10.14623/wua.2017.4.170-174
Thomas O’Meara
Inmitten von Galaxien und Außerirdischen: Natur und Gnade
Die Moderne hat die Bedeutung des Wortes Welt verändert. Welt sind nicht mehr nur Wälder in der Natur oder Aristokraten in feudalen Monarchien. Welt ist vielmehr das persönliche Umfeld eines individuellen menschlichen Wesens, die panoramaartige Verwirklichung einer Kultur. Friedrich Schlegel stellte in diesem Zusammenhang fest, dass die Moderne sich um drei Punkte bewegt: um die aktive Struktur des vernunftbegabten Ich, um Freiheit und um Geschichte. Das Ich gestaltet eine Welt außerhalb seiner historischen Zeit, eine Welt, die sich in Naturwissenschaften, Psychologien, Kunststilen und Religionsphilosophien verwirklicht. Walter Kasper schreibt: „Europäisches Denken wird von zwei grundsätzlichen Möglichkeiten bestimmt. Die erste ist ein Denken, welches vom Sein, vom Wesen, von der Natur und vom Gegebenen ausgeht. Die zweite beginnt mit einer Freiheit, verstanden als eine Aktivität der Enthüllung und Erschließung der Welt.“1 Im 19. und 20. Jahrhundert versuchten katholische Denker immer wieder, den christlichen Glauben, auch zum Missfallen des Vatikan, über eine moderne Sichtweise der menschlichen Person auszudrücken.

Die Welt in mir und die Welten


In jüngster Zeit hat Welt aber noch einmal an Komplexität gewonnen. Seit 1992 wurden Planeten außerhalb unseres Solarsystems entdeckt. In weniger als 25 Jahren konnten über 3.500 Exoplaneten bestimmt werden. Vor fünf Jahren begann an einem europäischen Teleskop die Beobachtung von 120.000 Sternen mit dem Ziel, deren Planeten zu lokalisieren. Eine beachtliche Zahl dieser Planeten in unserer Galaxie scheint erdähnlich zu sein und sich auf einer solchen Umlaufbahn um ihre Sonne zu befinden, die Leben ermöglicht. Ein neuer Forschungssatellit und ein neues Weltraumteleskop werden in kommenden Jahren gestartet, um die Charakteristika von Supererden und Gaszwergen zu erforschen.2 Geschätzt 100 bis 300 Milliarden Planeten pro Galaxie und eine Zahl von Milliarden von Galaxien lassen intelligente Zivilisationsformen sehr wahrscheinlich erscheinen. Davon ausgehend, dass eine durchschnittliche Zivilisation zwischen 10.000 und einer Million Jahre besteht, könnten in einer Galaxie zwischen 1.000 und drei Millionen kommunizierende und intelligente Zivilisationen existieren.3 Den Satz Goethes “Wie jeder Mensch in seinem Innern eine ganze Weltgeschichte erlebe”4 kann man heute so fortführen: „Jede Person erfährt in sich selbst ein Stück der kosmischen Geschichte.“

Hoffnungsbild oder Untergangsvision?


Weder Naturwissenschaftler noch Theologen sollten sich anmaßen, darüber zu befinden, ob es intelligente Lebensformen in anderen Universen gibt oder nicht. Es stellt sich aber die Frage, ob für einen christlichen Glauben nur eine Heilsgeschichte – und zwar die biblische – existieren kann und ob nur Jesus und seine religiöse Umwelt des mittleren Ostens Gott offenbaren können? Gibt es wirklich nur einen Planeten, auf dem sich Leben zu einer Zivilisation entwickelte? Die irdische Suche nach Intelligenz und Freiheit auf anderen Planeten wird von der selbsttranszendierenden Dynamik menschlicher Personalität getrieben, wie sie sich auch in Kunst und Entdeckergeist Ausdruck verschafft. Außerdem birgt sie menschliche Träume und Ängste, genauso wie Glaube und Hoffnung in das Transzendente. Im materiellen Universum haben extraterrestrische Lebensformen einen Körper, bestehen aus einer Form von Materie. Die neuen Forschungsprojekte beschäftigen sich deshalb nicht mit körperlosen Wesen, die traditionell als Engel bezeichnet werden. Auch wird es unzählige tierische und pflanzlichen Lebensformen im Universum geben. Was an dieser Stelle behandelt werden soll, ist ausschließlich Leben, das Geist und Freiheit besitzt.

Die hohe Wahrscheinlichkeit des Vorkommens anderer intelligenter Kulturen wirft Fragen für die Erdbevölkerung auf. Stört das Bewusstsein, dass wir nicht allein sind, unser Selbstwertgefühl? Erscheint uns Gott dadurch entfernter, weniger interessiert oder erweist sich das Göttliche dadurch im Gegenteil als aktiver und kreativer? Werden dadurch – wie es gegenwärtige Science Fiction versucht – apokalyptische Ängste aller Art gegenüber Anderen beschworen?

Religion auf der Erde: drei Aspekte


Im Verlauf der Geschichte haben die meisten Religionen, darunter auch das Christentum, insbesondere über drei Themenfelder nachgedacht: 1) Die vernunftbegabte Person, 2) ein zukünftiges Leben mit Gott und 3) das Böse und die Sünde. Diese Kategorien sind für einen ersten Umgang mit der Wahrscheinlichkeit außerirdischer Lebensformen hilfreich.

Die vernunftbegabte Person

Intelligente Geschöpfe auf Planeten, die in einem Orbit um Sterne kreisen – gibt es davon nur wenige oder viele? Der christliche Glaube an die Unbegrenztheit von Gottes Geist und Generosität legt eine Vielfalt von Geschöpfen nahe. Manchen Auffassungen zufolge ist das Universum mit einem botanischen Garten vergleichbar, einem Garten, der seine Entdeckung und Erforschung erwartet. Douglas Vakoch geht davon aus, dass theologische Reflektionen über extraterrestrische Lebensformen die Mutmaßungen über die Schöpfung und naturwissenschaftliche Theorien erweitern können. „Von der Theologie könnten wir Einsichten in die mögliche Natur von außerirdischen Lebensformen erlangen, die wir nicht einmal in Betracht ziehen würden, wenn wir unseren Blick ausschließlich auf die menschliche Natur, wie sie von den Naturwissenschaften erforscht wird, beschränken würden. Ein Extraterrestrischer könnte Merkmale aufweisen, die Theologen einem Engel zuschreiben würden, wie beispielsweise Unsterblichkeit oder angeborenes Wissen.“5 Eine weitere Möglichkeit könnte auch darin bestehen, dass die Einwohner eines Planeten, der um eine entfernte Sonne kreist, ein zeitloses persönliches und religiöses Leben führen. Zeit wäre kein Bestandteil ihrer Natur und die göttliche Präsenz würde unter diesen Wesen ohne Geschichten oder Geschichte anwesend sein.

Die Wirklichkeit extraterrestrischer Lebensformen strapaziert die irdische Vorstellungskraft sowohl in Bezug auf Individualität als auch auf Sozialität. Physisches und intellektuelles Leben dieser Lebensformen müssen nicht unbedingt den Gesetzlichkeiten irdischer Biologie oder Chemie folgen, sondern sie könnten, ganz im Gegenteil, erschreckend anders konstruiert sein.

Außerdem stellte der Kontakt zu außerirdischen Lebensformen eine dergestalt soziale Herausforderung dar, als ein friedlicher Dialog initiiert werden müsste.

Ein zukünftiges Leben mit Gott


Der christliche Glaube dreht sich nicht allein um die Frage nach der Existenz Gottes, sondern vielmehr darum, wie Gottes Lebendigkeit Menschen in einer besonderen Weise berührt. Diese Form des Kontakts mit Gott wird als Reich Gottes oder als Leben im Heiligen Geist bezeichnet. Erfahren alle intelligenten Wesen, egal wie verschieden sie auch immer sein mögen, unvermeidbar eine Gegenwart Gottes, oder tritt Gott nur mit Menschen auf der Erde auf personale Weise in Beziehung? In Milliarden von Galaxien mag es durchaus mehrere Varianten geben, auf die sich übernatürliches Leben intelligenten Geschöpfen mitteilt. Warum sollte es ein beinahe unüberschaubares Spektrum natürlichen Lebens, aber nur eine Form geschaffenen, übernatürlichen Lebens geben? Oder sollten wir davon ausgehen, dass andere intelligente Wesen in ihren psychologischen und biologischen Anlagen keine Sehnsucht nach tieferer Erfüllung, kein Verlangen nach einem Leben nach dem Tod, keinen Wunsch nach einem Leben mit Gott verspüren?

Irdische Religion ist mehr oder weniger auf die Inkarnation bezogen, auf die Anwesenheit des Göttlichen im Geschaffenen: die Spannbreite reicht dabei von symbolischen Andeutungen bis hin zur hypostatischen Union. Auf anderen Planeten könnten aber auch andere Arten der Inkarnation zur Erscheinung kommen. Armin Kreiner schreibt dazu: „Außerirdischen Zivilisationen würde sich Gott auf eine ihnen angemessene und uns möglicherweise unergründliche Weise offenbaren. Eine Vielzahl von Inkarnationen wäre folglich nicht notwendig, eine Vielzahl von Menschwerdungen wäre ohnehin witzlos. Was Jesus Christus im göttlichen Heilsplan für die Erde bedeutet, könnten andere Heilsbringer oder Offenbarer für ihre Planeten bedeuten.”6 Inkarnation bezeichnet eine besondere Präsenz des Wortes in einem Geschöpf, nicht eine nochmalige oder neuerliche Präsenz des Jesus von Nazareth.

Das Böse und die Sünde

Zusammen mit der Vernunftbegabung des Menschen und der Einladung Gottes zu einem besonderen Leben sollte auch das Phänomen des Bösen Erwähnung finden. Sein, Leben und Vernunft sind gut; das Böse ist kein notwendiger Begleiter dieser Eigenschaften. Und falls das Böse auch anderswo im Kosmos existiert, dann könnte es durchaus sehr verschiedenartige Erscheinungsformen annehmen. Eine Spezies könnte von Naturkatastrophen, von Krankheiten und Leiden betroffen sein. Sie könnte aber auch vollkommen frei von alledem bleiben. Auf einem anderen Planeten könnte es außerdem so sein, dass Sünde die Personalität eines Menschen nicht besonders stark beeinflusst und dadurch schwächt – wie es auf der Erde der Fall ist – oder sie könnte nur das Individuum, nicht aber das Kollektiv prägen – auch hier anders als auf der Erde, wo die Erbsünde auf die Gemeinschaft übertragen wird. Die Neigung zur Sünde müsste nicht unbedingt eine ganze Spezies auf einem Planeten betreffen und könnte darüber hinaus auch komplett fehlen.

Momentan setzen Science Fiction und in manchen Fällen auch die Naturwissenschaften auf eine Darstellung von extraterrestrischen Lebewesen, die diese als furchterregend und gewalttätig beschreibt. Dabei handelt es sich aber um eine Projektion terrestrischer Theologien der Erbsünde auf das ganze Universum, für die es weder naturwissenschaftlich noch theologisch stichhaltige Gründe gibt. Je mehr verschiedene Spezies, je mehr Zivilisationen, desto mehr Segen.

Eine theologische Perspektive


Christliche Theologen haben diese Thematik durch die Jahrhunderte hindurch thematisiert und diskutiert. Origenes beispielsweise hat Philosophie und (Natur) Wissenschaften unterrichtet, um Menschen auf seine christliche Theologie vorzubereiten. 7 Dazu beginnt er mit einer Abhandlung über den Schöpfer, der verschiedene Arten intelligenten Lebens schafft und dann, in einem zweiten Schritt, Materie und die nicht-rationalen Geschöpfe. Im Kosmos existieren also andere intelligente Wesen in oder auf Sternen. Das Wort – welches sich auf der Erde in Jesus Christus inkarniert – erscheint auch im Lebensbereich anderer intelligenter Geschöpfe, indem es eins von ihnen wird.

Schon 1964 hat Karl Rahner vorausschauend formuliert, dass außerirdische Wesen Inhaber ihrer eigenen Welten wären. Die Existenz intelligenter Wesen, Millionen von Lichtjahren entfernt, wirft für Rahner die Frage nach der Möglichkeit von Gnade und Sünde in jenen Geschöpfen auf: „Man könnte wohl sagen, dass diesen anderen leibhaftigen geistigen Wesen sinnvollerweise doch auch eine übernatürliche Bestimmung in Unmittelbarkeit zu Gott zugeschrieben werden müsse (trotz aller Ungeschuldetheit der Gnade).“8 Wenn es auch auf anderen Planeten Kreaturen mit Geist und Körper gibt, wären sie nicht auch Adressaten von Gottes gnadenhafter Selbstmitteilung? Hätten sie dann nicht auch ihre je eigene Heilsgeschichte? Sie haben ein unmittelbares Verhältnis zu Gott. Das Paar Natur und Gnade erscheint im Weltall.

Momentan ringen Christen damit, wie die neuen Schnittmengen von Natur und Gnade auf der Erde, die Dauer und Wechselhaftigkeit der Religionsgeschichte und die Zentralität von Jesus Christus zu verstehen und zu vereinbaren sind. Das sich ständig ausdehnende physische Universum mit seinen unzähligen Sonnen und Planeten bringt die Herausforderung der Existenz nicht nur eines von extraterrestrischen Lebewesens bewohnten Planeten mit sich: es ist vielmehr wahrscheinlich, dass es zahlreiche solcher Zivilisationen gab, gibt und geben wird – sowohl in der Vergangenheit und der Gegenwart, als auch in der Zukunft. In der Menschheitsgeschichte zeichnete sich Religion durch eine gewisse Abstraktheit, durch eine Vagheit aus, die sich für ihre mühsamen Erklärungsversuche an Analogien, Symbolen und Beispielen in der Natur entlanghangeln musste. Vielleicht gibt es ja außerirdische Zivilisationen, die in ihrem Wissen von Gott weiter fortgeschritten sind, da sie über einen uns überlegenen Intellekt verfügen. John Haught dachte folgendermaßen über die Implikationen der Existenz anderer intelligenter Lebensformen in anderen Welten nach: „Was geschieht mit der Vorstellung von Gott, mit Gottesbildern? Würde sich unser Eindruck von unserer menschlichen Stellung und Bedeutung im Universum verändern oder gar verringern? Wie sehen die Konsequenzen für frühe Glaubenstraditionen aus, die sich selbst als besonders von Gott Auserwählte betrachten? Machen unsere Religionen und Theologien überhaupt Sinn für Lebewesen von anderen Planeten?9 Für einige Welten könnte es schwierig sein, Verbindungen zwischen ihrem sehr andersartigen, aber definitiv göttlich inspirierten Glauben und irdischen Glaubenskonzepten herzustellen.

Alle paar Monate erscheinen Berichte von neuen Entdeckungen im Kosmos. Diese sollten als Beleg für die göttliche Kreativität und nicht als Problem für die Menschheit angesehen werden. Es liegt nicht im irdischen Verantwortungsbereich, göttliche Macht zu begrenzen, die Anzahl geschaffener Wesen zu regulieren oder die Möglichkeiten der Präsenz Gottes auf anderen galaktischen Planeten einzuschränken. Die Trinität hat keine Angst vor dem Kosmos, den sie geschaffen hat.

Übersetzung aus dem Englischen: Bernhard Kohl OP, Toronto

Anmerkungen

1 W. Kasper, Verständnis der Geschichte in der Theologie. Theologie im Wandel, München 1967, 112.
2 Vgl. S. Hall, The Secrets of Super-Earths, in: Sky & Telescope 3 (2017), 29. Das „Institut pour l’Astrophysique“ de Paris vertritt die These, dass in einer Galaxie mehr Planeten als Sterne (Sonnen) existieren.
3 Vgl. M. D. Lemonick, Other Worlds. The Search for Life in the Universe, New York 1998, 56.
4 Zit. nach G. Baumann (Hrsg.), Goethe. Lektüre für Augenblicke, Frankfurt/M. 1982, 63.
5 D. A. Vakoch, The Dialogic Model Representing Human Diversity in Messages to Extraterrestrials, in: Acta Astronautica 42 (1998), 707. Einige Experten schlagen vor, digitale Avatare von Menschen zu weit entfernten Planeten zu senden, die dort als Botschafter bei der Begegnung mit extraterrestrischen Lebensformen in der Welt der Empfänger fungieren könnten. Vgl. hierzu D. A. Vakoch/A. A. Harrison (Eds.), Civilizations Beyond Earth. Extraterrestrial Life and Society, New York 2012.
6 A. Kreiner, Jesus, UFOs, Aliens. Außerirdische Intelligenz als Herausforderung für den christlichen Glauben, Freiburg/Br. 2011, 169; vgl. außerdem die Beiträge in J. E. Hafner/ J. Valentine (Hrsg.), Parallelwelten. Christliche Religion und die Vervielfachung von Wirklichkeit, Stuttgart 2009.
7 Origenes, De Principiis 1, 3–4.
8 K. Rahner, Naturwissenschaft und vernünftiger Glaube (Schriften zur Theologie Bd. 15), Einsiedeln 1983, 55; vgl. auch ders., Art. Sternenbewohner. Theologisch, in: LThK2 9, Freiburg/Br. 1964, 106.
9 J. Haught, Deeper than Darwin. The Prospect for Religion in the Age of Evolution, Boulder CO 2003, 178; vgl. auch L. Messeri, Placing Outer Space: An Earthly Ethnography of Other Worlds, Durham NC 2016.

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